Liebe Mitglieder, liebe Freunde des BUND-Wiesbaden

das nächste Monatstreffen findet am Donnerstag den 16. Mai 2019 um 19:30 Uhr in der Evangelischen Familien-Bildungsstätte, Haus an der Marktkirche, Schlossplatz 4 - 4. Stock, 65183 Wiesbaden, www.familienbildung-wi.de statt.  Informationen können sie unter info@bund-wiesbaden.de anfordern.

Das Brummen in Büschen, Bäumen und über Bächen verstummt mehr und mehr.Jedes Jahr verschwinden zwei Prozent der Insekten weltweit. In 100 Jahren könnten Insekten ausgestorben sein. Und auch in Deutschland sind in den vergangenen drei Jahrzehnten über 75 Prozent der Biomasse von Insekten verloren gegangen. Die Bundesregierung hat das Problem erkannt und sich auf den „Aktionsplan Insektenschutz“ verständigt. Doch bisher fehlen konkrete Maßnahmen. Fordern Sie Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Umweltministerin Svenja Schulze auf Hand in Hand für den Insektenschutz zu arbeiten 

Die Vorschläge der Kohlekommission liegen auf dem Tisch, jetzt muss sie die Bundesregierung umsetzen. Das ist kein Selbstläufer! Schon jetzt werden die Empfehlungen von allen Seiten beschossen, nicht zuletzt von RWE. Und ja, für das Klima sind sie viel zu wenig. Aber: Sie beenden den jahrelangen Stillstand! Werden sie konsequent umgesetzt, können sowohl der Hambacher Wald als auch die von Braunkohletagebauen bedrohten Dörfer gerettet werden. Doch auch die Landesregierungen müssen handeln, die Tagebaupläne verändern und gute Lösungen für die betroffenen Menschen finden. Unterstützen Sie unseren Appell und fordern Sie Altmaier und Co. auf: Beenden Sie die Zerstörung!

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,

das war ein bewegendes Wochenende! Noch am Freitagmorgen standen die Zeichen schlecht: RWE bereitete die Rodung vor, die Demo am Hambacher Wald wurde verboten ... und wir mussten mit allem rechnen.

Doch dann kam alles anders: Das Oberverwaltungsgericht Münster gab unserem Eilantrag statt – es darf nicht gerodet werden, bis über die Klage des BUND rechtskräftig entschieden ist. Und auch demonstrieren gehen durften wir schließlich noch – und wie!

Mit mehr als 50.000 Menschen feierten wir die vorläufige Rettung des Hambacher Waldes – und kamen zum bisher größten Protest im Rheinischen Braun­kohlerevier zusammen. Es war bunt, es war friedlich, es war ein großer Erfolg – und es ist eine noch größere Motivation, weiterzumachen. Zugleich wollen wir auch herzlich Danke sagen. Ohne Ihre Unterstützung wäre es womöglich anders ausgegangen. Aber: Wir werden gehört, wenn wir gemeinsam die Stimme erheben!

Wie es jetzt weitergeht?



Hier finde sie Hinweise zu unseren aktuellen Veranstaltungen und Berichte zu Veranstaltungen.

3. Mai 2019

Erde am Limit?

Heute am deutschen Erdüberlastungstag hat Deutschland bereits nach vier Monaten so viele Ressourcen verbraucht wie unserem Land rechnerisch für das ganze Jahr zur Verfügung stehen. Gründe dafür sind unter anderem ein viel zu hoher Energieverbrauch, der steigende CO2-Ausstoß im Verkehr und in der Massentierhaltung sowie die Verunreinigung von Böden, Luft und Grundwasser.

Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist der frühe deutsche Erdüberlastungstag ein Alarmsignal und ein Zeichen für eine verfehlte Umwelt- und Naturschutzpolitik der letzten Jahre. Es geht auch anders!

Die wunderbare Zumutung, selbst denken zu dürfen.

Ihr Wegweiser zu Klimavorsorgediensten von Bund und Ländern: Das KLiVO Portal bündelt Daten und Informationen zum Klimawandel sowie Dienste zur zielgerichteten Anpassung an die Klimafolgen. Ob Leitfäden, Webtools, Karten oder Qualifizierungsangebote – alle Dienste unterstützen Sie bei der Eigenvorsorge gegenüber den unvermeidbaren Folgen des Klimawandels.

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29. April 2019

#KAUFNIX

Wer die Zukunft der Menschheit sichern will, muss weiteres Wirtschaftswachstum verhindern. Um Klimaschutz zu erreichen, muss Suffizienz statt Wachstum zur persönlichen, politischen und ökonomischen Prämisse werden.

#natürlichEuropa ist eine gemeinsame Kampagne von Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen zur Europawahl 2019. Wir setzen uns ein für ein solidarisches Miteinander, für die Rechte von Menschen und Tieren, den Schutz der Umwelt und die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen. Dafür muss die EU sozial, ökologisch und politisch umgebaut werden. Deshalb verlangen wir ein entschlossenes Vorgehen für die Umsetzung dieser Forderungen! Mehr.......

Der Einsatz der Insektizide Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam als Granulat und Saatgut-Beizmittel schädigt bei einer Anwendung im Freiland Hummeln und Wildbienen. Das bestätigt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in ihrer Risikobewertung vom 28.02.2018. Auch bisher noch zugelassene Anwendungen bei Zuckerrübe und Wintergetreide werden als schädlich eingestuft.